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Datenschutz und Sicherheit

Porthole ist ein Netzwerk-Tool, deshalb legen wir genau offen, was es berührt. Es teilt nur die Ports, die du auswählst, es setzt nichts dem offenen Internet aus, und es läuft über Steams eigenes Netzwerk.

Was durch Porthole läuft

Porthole leitet die rohen Bytes der Ports weiter, die du teilst, und sonst nichts. Es liest oder speichert diesen Traffic nicht und fasst weder deine Dateien noch deine anderen Ports noch den Rest deines Netzwerks an.

  • Nur die TCP- oder UDP-Ports, die du teilst.
  • Nur mit den Freunden, die du einlädst, und nur so lange, bis du sie entfernst.
  • Keine Dateien, keine Laufwerke, keine anderen Dienste auf deinem Rechner.

Nur die Ports, die du auswählst

Ein VPN hängt deinen ganzen Rechner in ein gemeinsames Netzwerk. Porthole macht genau das Gegenteil: Jeder Port wird einzeln angeboten und öffnet sich auf dem Rechner eines Gastes erst, nachdem er ihn bestätigt hat. Du kannst ihn umleiten, ablehnen oder einen Gast jederzeit kicken und bannen.

Verschlüsselung: über Relay oder direkt

Porthole läuft über Steams Netzwerk, genannt Steam Datagram Relay (SDR), dasselbe System, das auch Valves eigene Mehrspieler-Spiele nutzen. Jede Verbindung ist verschlüsselt und an ein echtes Steam-Konto gebunden, und Steam leitet sie auf eine von zwei Arten:

  • Über Valves Relay: In Valves eigenen Worten ist der gesamte Traffic, den du empfängst, authentifiziert, verschlüsselt und in der Datenrate begrenzt, und deine IP-Adresse wird nie preisgegeben. Es läuft über Valves Backbone und ist deshalb oft genauso schnell wie eine direkte Verbindung, manchmal schneller.
  • Direkt per Peer-to-Peer: ein Hop weniger, was der Latenz helfen kann, aber nicht immer, und du und dein Freund tauscht zum Verbinden IP-Adressen aus, deine IP bleibt vor ihm also nicht verborgen.
  • Steam wählt für jede Verbindung automatisch den schnelleren Weg, und dank Valves Backbone ist das oft das Relay. Wenn du lieber immer beim Relay bleiben und deine IP privat halten willst, kannst du das Relay in den Einstellungen von Porthole oder in Steams eigenen Netzwerkeinstellungen erzwingen.

Du behältst die Kontrolle

Lobbys lassen sich mit Passwort schützen. Du bestimmst, wer beitritt und welche Ports jeder Gast bekommt, und du kannst jeden kicken oder bannen. Schließ Porthole, und jeder geteilte Port schließt sich mit.

Open Source kommt

Porthole wird für eine öffentliche Open-Source-Veröffentlichung vorbereitet, sodass jeder genau nachlesen kann, wie es funktioniert. Folge dem Repository auf GitHub.

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